Asti
DOCG · Asti spumante und Moscato d'Asti
Asti ist eine piemontesische DOCG für Asti spumante, eine Version metodo classico und den leicht perlenden Moscato d'Asti, alle aus mindestens 97 % Moscato bianco.1 Moscato d'Asti ist auf 2,5 bar und 4,5-6,5 % vorhandenen Alkohol begrenzt.1
Typen
Das disciplinare (Art. 1) nennt vier Typen:1
- Asti oder Asti spumante;
- Asti spumante metodo classico;
- Moscato d'Asti;
- Moscato d'Asti vendemmia tardiva (Spätlese).
Es gibt zwei Unterzonen, Santa Vittoria d'Alba und Strevi. Canelli erscheint in diesem Text als aufgeführte Gemeinde, nicht als Unterzone.1
Zone
Art. 9 nennt 51 Gemeinden in den Provinzen Alessandria, Asti und Cuneo. Art. 3 führt 50 ganze Gemeinden sowie zwei frazioni (Ortsteile) von Alba auf.1
Rebsorten
Die Weinberge müssen zu mindestens 97 % mit Moscato bianco bestockt sein, dem italienischen Namen des Muscat Blanc à Petits Grains. Die übrigen 3 % dürfen andere aromatische weiße Rebsorten sein, die für das Piemont geeignet sind.1
Methode
Asti spumante hat ein eigenes Herstellungsverfahren, beschrieben auf der Seite Asti-Methode. Die Version metodo classico wird in der Flasche vergoren und muss mindestens 9 Monate auf der Hefe verbringen.1 Siehe traditionelle Flaschengärung.
Süße und Druck
Asti spumante darf von pas dosé bis dolce reichen („da pas dosè a dolce“).1 Siehe süßer Schaumwein und Zuckerskala.
Moscato d'Asti ist leicht perlend: Sein Druck darf 2,5 bar nicht überschreiten. Sein Gesamtalkohol muss mindestens 11,00 % vol betragen, wovon nur 4,50-6,50 % vol vorhandener Alkohol sind; der Rest bleibt als unvergorener Zucker erhalten.1 Siehe Druck im Schaumwein.
| Typ | Wichtigste Regel |
|---|---|
| Asti spumante | Pas dosé bis dolce |
| Asti spumante metodo classico | Mindestens 9 Monate auf der Hefe |
| Moscato d'Asti | Höchstens 2,5 bar; 4,5-6,5 % vol vorhandener Alkohol |
Quelle der Tabelle: disciplinare.1
Ertrag
Der Höchstertrag an Trauben beträgt 10 t/ha für Asti und Moscato d'Asti, 9,5 t/ha in den Unterzonen und 6 t/ha für vendemmia tardiva.1
Menge
Eine verlässliche Erzeugungszahl wird hier nicht angegeben. Ein regionales Dokument von 2026 und Pressezahlen des Konsortiums, die bei der Recherche gesichtet wurden, nennen sehr unterschiedliche Werte, die sich anhand von Primärquellen nicht in Einklang bringen ließen.
Siehe auch
Quellen
Fakten geprüft am 2026-10-19