Henkell
Sekthaus · Wiesbaden · Sekt seit 1856
Henkell ist ein deutsches Sekthaus in Wiesbaden, dessen Geschichte auf Adam Henkell zurückgeht, der eine Weinhandlung gründete und 1856 mit der Sektherstellung begann.1,2 Es ist der Kern von Henkell Freixenet, der Gruppe, die entstand, nachdem Henkell & Co. 2018 die Mehrheit am spanischen Cava-Haus Freixenet übernommen hatte.1
Adam Henkell
Das Unternehmen datiert seine Ursprünge auf 1832 und 1856: Adam Henkell gründete zunächst eine Weinhandlung und begann 1856 mit der Sektherstellung.1 Die Firma ist heute als Henkell & Co. Sektkellerei KG mit Sitz in Wiesbaden eingetragen.2
Söhnlein und Oetker
1864 gründete J.J. Söhnlein im Rheingau eine Sektkellerei. 1958 erwarb Rudolf-August Oetker die Söhnlein Rheingold Sektkellerei, und 1987 fusionierten Henkell und Söhnlein, was das Unternehmen als Grundstein der heutigen Gruppe bezeichnet.1
Die Gruppe
Die Chronik der Gruppe nennt eine Reihe von Übernahmen im Schaumweinbereich:1
| Jahr | Unternehmen, das zur Gruppe kam |
|---|---|
| 1992 | Törley, Budapest |
| 2000 | Hubert J.E. (Slowakei), Gratien Meyer und Alfred Gratien |
| 2008 | Mionetto, Valdobbiadene |
| 2018 | Mehrheitsbeteiligung an Freixenet |
| 2022 | Bolney Wine Estate, England |
| 2026 | 100 % von Freixenet |
Durch diese Geschäfte ist das Wiesbadener Haus mit Freixenet im Cava und mit Gratien Meyer in Saumur verbunden.1 Die deutschen Regeln für Sekt beschreibt die Seite Deutschland; das andere große deutsche Haus in dieser Rubrik ist Rotkäppchen.
Siehe auch
Quellen
Fakten geprüft am 2026-10-20